Klöckner - Ferromatik

Home
Information
Geschichte
Victor1/2
Victor 1/2
Victor 3/4
Victor 3/4 bis 1944
Victor 3/4  bis 1973
Kokerei
Tagesbetriebe
Ickern 1/2
Ickern 1/2 bis 1963
Ickern 1/2 bis 1968
Ickern 1/2 bis 1971
Ickern 1/2  bis 1973
Ickern 3
Ickern 3  bis 1977
Ickern 3  bis 1988
Betriebsleitung
Feuer- und Grubenwehr
Ausbildung
Klöckner - Ferromatik
Mechanisierung
Impressionen
Zeittafel
Portraet
Castrop-Rauxel
Impressum
Links
Gaestebuch

 




     

 

Auf Grund von Last-Einschubmessungen die an Reibungsstempeln in Abbaubetrieben von Victor-Ickern durchgeführt worden waren, kam man zur Erkenntnis das diese nicht in der Lage waren, das Hangende gleichmäßig mit hoher Stützkraft zu tragen. Hierfür schien nur hydraulischer Ausbau geeignet der mit hohem Andruck gesetzt werden konnte. Die ersten, aber erfolglosen Versuche mit hydraulischen Einzelstempeln aus Leichtmetall erfolgten in den 50er Jahren.

Am 1. August 1954 wurde auf Initiative von Bergrat Keyser die Firma "Klöckner-Ferromatik Gesellschaft für Forschung und Entwicklung GmbH für angewandte Hydraulik im Bergbau und in der Schwerindustrie"  gegründet. Später firmierte sie unter dem Namen < Klöckner-Ferromatik GmbH > Seinen Betrieb konnte das neue Unternehmen in den alten Gebäuden der stillgelegten Zeche Victor I/II aufnehmen. Bereits im Herbst 1954 kamen die ersten hydraulischen Ausbaugespanne für die steile Lagerung zum Einsatz. Parallel zu den Ausbaugespannen wurde 1955 mit der Entwicklung des hydraulischen Einzelstempels begonnen. Ab März 1956 konnten die ersten 200 Ferromatik-Stempel im Untertagebetrieb Victor III/IV erfolgreich erprobt werden. Die Serienfertigung der Stempel wurde 1957 aufgenommen und nicht nur an der Ruhr und Saar, sondern Weltweit verkauft. Bis zur Einstellung des Betriebes wurden etwa 1,5 Millionen Ferromatik-Stempel hergestellt.

 

Bergbaumesse Essen 1958 mit dem Stand der Ferromatik

Lieferbare Ferromatik-Einzelstempel

Feier des 50.000 Einzelstempels im Mai 1959

Feier des 250.000 hydraukischen Stempels am 21.01.1963 Archiv:M:Lehnert

Stempelprüfstand Archiv:M.Lehnert

Der Jubiläumsstempel Archiv:M.Lehnert

Der letzte Handgriff Archiv:M.Lehnert

Galvanikanlage Archiv:M.Lehnert

Versuchsstand für Einfallensbereiche Archiv:M.Lehnert

Mitarbeiter der Stempelfertigung Archiv:M.Lehnert

Hydraulische Einzelstempel fertig für den Verkauf 1963 Archiv:M.Lehnert

Rednertribühne zur Feier des 500.000 hydraulischen-Stempels am 27.04.1963 Archiv:M.Lehnert

Feier des 500.000 Stempels bei der Ferromatik Archiv:M.Lehnert

Der Jubiläumsstempel Archiv:M.Lehnert

Fließbandproduktion der hydraulischen Stempel um 1966

Hydraulischer Einzelstempelstreb mit GHH-Kappen, Flöz Präsident Victor III/IV, 1954

Hydraulischer Einzelstempelausbau Archiv:M.Lehnert

Betätigung einer Setzpistole am hydraulischen Einzelstempel um 1960

Klöckner-Ferromatik auf dem ehemaligen Victor I/II Gelände 1980 Archiv:M.Lehnert

 

Nach dem Erfolg mit den hydraulischen Einzelstempeln widmete man sich verstärkt der Entwicklung des hydraulischen Schreitausbaues. Die Entwicklung führte vom Schwenkgespann über den Doppelbock zu den Parallelgespannen Ferromat 2/3 und 3/6. Doch die Betriebserfahrungen mit diesen Schreitausbausystemen war nicht befriedigend. Ein Durchbruch konnte erst erzielt werden als Ferromatik und Victor-Ickern 1969 gemeinsam die Entscheidung trafen, einen Schildausbau einzusetzen. Der erste Einsatz 1970 auf Ickern war ein voller Erfolg. Er führte dazu das der Schildausbau in wenigen Jahren nicht nur an der Ruhr, sondern weltweit die Schreitausbausysteme ablöste.

Am 1. Oktober 1977 erfolgte die Fusion der Klöckner-Ferromatik GmbH mit der  Becorit Grubenausbau GmbH in Recklinghausen zur Klöckner-Becorit GmbH Castrop-Rauxel. Im Zuge der weiteren Entwicklung schlossen sich im Juli 1991 die Klöckner-Becorit GmbH und die Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia Lünen zur Westfalia Becorit Industrietechnik GmbH Lünen zusammen. Im Oktober 1992 wurde das Werk Castrop-Rauxel geschlossen. Die danach aus dem Zusammenschluss der Westfalia Becorit Industrietechnik GmbH und der Maschinenfabrik Hemscheidt GmbH gebildete Deutsche Bergbau Technik (DBT) arbeitet heute unter dem Dach der DSK nur noch in Lünen

 

Erster Schreitausbau in Mausegatt auf Ickern I/II, 1954

Schwenkrahmen im Flöz Mausegatt auf Ickern I/II, 1954

Gruppenausbau Übertage aufgebaut, 1959

Gruppenausbau im Flöz Wilhelm auf Victor III/IV. Wetterlampe zeigt die Senkrechte an, 1959

Gruppenausbau im Flöz Wilhelm auf Victor III/IV

Rahmenausbau im Flöz Wilhelm Victor III/IV, 1956

Ferromatik-Schwenkgespanne im Flöz Anna auf Victor III/IV, 1959

Ferromatik-Schwenkrahmen, 1959

Ferromat 3/6-Ausbaugespanne für mächtige,flachgelagerte Flöze, 1968

Ferromatik-Doppelbockgespanne

Schildausbau Mathias auf Ickern III, 1972

Die Produktpalette der Klöckner - Ferromatik

Hochleistungsförderer

Hobelanlage

Der KB - Hobel

Impact - Ripper

Impact - Ripper

Impact - Ripper

Einschienenhängebahn

Einschienenhängebahn

Einschienenhängebahn

Beco - Bahn

Beco - Bahn

Beco - Bahn

Beco- Bahn

Beco - Sessellift

Die Schließung der Ferromatik erfolgte im Oktober 1992 und der Abriss des gesamten Victor I/II Geländes im Jahre 2006

Der Abriss 2006

 

 

            

 

Home | Information | Geschichte | Victor1/2 | Victor 1/2 | Victor 3/4 | Victor 3/4 bis 1944 | Victor 3/4  bis 1973 | Kokerei | Tagesbetriebe | Ickern 1/2 | Ickern 1/2 bis 1963 | Ickern 1/2 bis 1968 | Ickern 1/2 bis 1971 | Ickern 1/2  bis 1973 | Ickern 3 | Ickern 3  bis 1977 | Ickern 3  bis 1988 | Betriebsleitung | Feuer- und Grubenwehr | Ausbildung | Klöckner - Ferromatik | Mechanisierung | Impressionen | Zeittafel | Portraet | Castrop-Rauxel | Impressum | Links | Gaestebuch