Victor 3/4 bis 1944

 

Home
Information
Geschichte
Victor1/2
Victor 1/2
Victor 3/4
Victor 3/4 bis 1944
Victor 3/4  bis 1973
Kokerei
Tagesbetriebe
Ickern 1/2
Ickern 1/2 bis 1963
Ickern 1/2 bis 1968
Ickern 1/2 bis 1971
Ickern 1/2  bis 1973
Ickern 3
Ickern 3  bis 1977
Ickern 3  bis 1988
Betriebsleitung
Feuer- und Grubenwehr
Ausbildung
Klöckner - Ferromatik
Mechanisierung
Impressionen
Zeittafel
Portraet
Castrop-Rauxel
Impressum
Links
Gaestebuch

 


 

Teufmannschaft Victor III vor dem Kind-Chaudron-Abteufgerüst im Sommer 1900

Fördergerüst Victor III im Bau 1908

Zecheneingang um 1908 mit dem ersten Tor

Eingang zur Schachtanlage nach Vorverlegung des Zecheneinganges 1912

Gesamtansicht von Westen 1912

Blick vom Schachtgerüst Victor III um 1912

Zeche und Kokerei um 1912

Blick vom Schachtgerüst Victor III nach Südosten um 1912

Blick vom Schachtgerüst zu den Schlammteichen um 1912

Blick vom Schachtgerüst Victor III nach Norden 1912

Blick von der Verwaltung auf den alten Zecheneingang, Kesselhaus und Fördermaschinengebäude Victor IV, um 1912

Verwaltung, Kaue, Magazin/Werkstatt und gedeckter Gang zu den Schächten, um 1912

Betriebsbüros und Kauen vor 1914. Archiv M.Lehnert

Rechts Schacht III, Schacht IV durch Dampf der Fördermaschine verdeckt, vor 1914. Archiv M.Lehnert

Östliche Fördermaschine Schacht IV um 1912

Östliche Fördermaschine Schacht IV um 1920

Kohlenwäsche um 1912

Schwemmsümpfe der Kohlenwäsche um 1912

Kessel mit Gasfeuerung um 1912

Zentralmaschinenhaus, Teilansicht mit Schalttafel, 1912

Schmiede um 1912

Schlosserei um 1912

Schreinerei um 1912

Kanalofen - Ziegelei um 1912

Ziegelpressen mit Transporteinrichtung 1912

Vorderansicht des Kanalofens 1912

Lohnhalle und Aufgang zum Schacht und Steigerstube

Lohnhalle mit Aufgang zum Schacht und Eingang zur Waschkaue 1912

Lampenstube Victor III/IV, 1912

Lampenstube Victor III/IV

Arbeiterwaschkaue um 1912

Arbeiter - Baderaum um 1912

Arbeiter - Frühstücksraum 1912

Magazin um 1912

Füllort Schacht IV auf der 2. Sohle um 1912

Mitglieder des Deutsch-Österreichischen Knappenvereins bei der Fahnenweihe am 22.06.1913

Johann Steinhofer, Gründer des Knappenvereins 1913. Archiv M.Lehnert

Österreichischer Knappenverein St. Barbara 1913

Beamtenhäuser an der Langestrasse 1912

Neue Arbeiterkolonie 1912 , heute Riedstrasse

Neue Arbeiterwohnungen, Strasse am Busch 1912

Arbeiterkolonie Habinghorst vor dem ersten Weltkrieg. Hier wohnten polnisch sprechende Bergarbeiterfamilien

Verkaufsstelle am heutigen Postplatz 1912

Verkaufsstelle IV, Ecke Borghagener / Wesselstrasse 1912

Grundriss 2.Sohle um 1915

Grundriss 3. Sohle um 1920

Grundriss 4. Sohle 1917

Grundriss 4.Sohle 1921

Profil durch die Hauptquerschläge mit Schacht IV, 1925

Profil durch die 2.- Westquerschläge 1925

Profil durch den Grenzquerschlag ( 2. Westqu.) um 1920



 
  Wegen des Ersten Weltkrieges wurden als Ersatz für die einberufenen Arbeiter der Tagesbetriebe,  Frauen verpflichtet. Bereits am 4. August 1914 hatte der Staat den Arbeitsschutz für Frauen, Jugendliche und Kinder gelockert um wenigstens über Tage einen Teil der Einberufenen ersetzen zu können. Auf Antrag der Zeche änderte bereits am 23. August 1916 das Oberbergamt die Verfügung von 1914, dass auf Victor I/II über Tage 200 Frauen und auf Victor III/IV 300 Frauen in wöchentlichen Wechselschichten und auch Überschichten bis zu je vier Stunden, sowie auch nachts beschäftigt werden durften. Der Antrag von Ruhrzechen auch unter Tage Frauen beschäftigen zu dürfen, wurde abgelehnt. Das Oberbergamt genehmigte  auf Antrag der Zeche am 30.Januar 1918 für die Dauer des Krieges die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter, die das 14. Lebensjahr vollendet hatten und regelmäßig achtstündige Schichten unter oder über Tage verfuhren, in einer Nebenschicht von acht Stunden einmal in der Woche auch nachts.
   
 

Frauen im Übertageeinsatz auf Victor III/IV im Ersten Weltkrieg,  um 1917

   
     
                              Ruhrbesetzung 1923  

 

  Am 11. Januar 1923 marschierte wegen angeblich nicht vollständig erfüllter Reparationsleistungen eine über 60.000 starke französisch/belgische Streitmacht in das Ruhrgebiet ein. Am 15. Januar erschienen die Franzosen in Castrop-Rauxel. Der von der deutschen Regierung am 13. Januar 1923 ausgerufene passive Widerstand wurde mit großer Solidarität befolgt. Klöckner drosselte die Kohlenförderung von Victor-Ickern, versetzte 300 Mann zu ihren Zechen Königsborn und Werne und legte über 100 Koksöfen still.  

 

Von Franzosen und Belgiern 1923 besetzte Zone des Ruhrgebiets

Französischer Grenzposten bei Datteln 1923

Passiven Widerstand leistende Bergleute des Reviers 14 von Victor III/IV, 1923

Passiven Widerstand leistende Bergleute des Reviers 14 von Victor III/IV, 1923

Passiver Widerstand 1923, Arbeitergruppe im "Busch".Archiv:M.Lehnert

Passiver Widerstand 1923, Unterstand der 16 Verlassenen

Zechenlokomotive von Victor III/IV 1923 beschlagnahmt. Vor der Lokomotive, Franzosen

Passiver Widerstand des Rev. 9 mit dem Spruch: Wir leg'n uns zur Arbeit hin und schonen unsere Glieder, denn der passive Widerstand kommt doch so leicht nicht wieder, 1923

 
   
 
Neben dem passiven Widerstand gab es auch einen aktiven Widerstand der Belegschaft Victor-Ickern. In Habinghorst bildete ein Steiger eine Gruppe, die am 7. April 1923 die südlich der Wartburg über die Emscher führende Brücke (Düker) des Rhein-Herne-Kanals mit rd. 100 Kg Sprengstoff zerstörte. Durch ein vier Meter breites Loch strömte Kanalwasser in die Emscher. Der Kanalabschnitt lief leer, Kähne legten sich auf die Seite, Böschungen rutschten ab.  
         
   

 

Wäsche Victor III/IV

Schacht IV, Wäsche, Schacht III.

Victor III/IV mit Holzplatz. Archiv. M.Lehnert

Victor III/IV, 1933. Archiv.M.Lehnert

Tagesanlage, von links:Bergeturm, Wäsche, Schacht III. Schacht IV. mit Hängebank, 1929

Victor aus Sicht der Kokerei, 1933

Luftbild von Victor III/IV, um 1925

Östliche Fördermaschine Victor IV, 1929

Innenansicht Kesselhaus, 1929

Hochdruck-Kesselhaus, um 1925

Alte Maschinenzentrale, 1929

Alte Maschinenhalle mit dampfbetriebene Stromerzeuger, 1929

Hängebank Schacht IV, 1929

Mannschaftskaue, 1929

Beamtenkaue im Keller des Bürotraktes, 1929

Steiger vor der Anfahrt in der Beamtenkaue, 1927, Archiv. M.Lehnert

Lohnhalle 1929. Tafel über dem Eingang rechts: Seit keine Bürde! Schafft keine Hindernisse! Faßt Eure Hacke und haut feste drein!

Besucher und Begleiter, (trugen bereits Lederhelme)1929

Kreiselkipper auf der Hängebank um 1925. Archiv.M.Lehnert

Ausmauerung des Füllorts Schacht IV auf der 4. Sohle, 1928. Archiv.M.Lehnert

Mauern eines Füllortes, 1933. Archiv.M.Lehnert

Abbauhammerarbeiten 1932. Archiv.M.Lehnert

Füller am Füllkasten der steilen Lagerung 1933. Archiv.M.Lehnert

Sprengstoffempfang in der Geschoßkammer 1932. Archiv.M.Lehnert

Blindschachtanschlag 1936

Akkulokomotive 1920er Jahre

Akkuladeraum 1933

Akkuladeraum unter Tage 1932. Archiv.M.Lehnert

Lokwerkstatt unter Tage 1931. Archiv.M:Lehnert

Schweißen des Schienengestänges am Füllort, 1931. Archiv.M.Lehnert

Bergleute in der Richtstrecke 3. Sohle 1931. Archiv.M.Lehnert

50. Geburtstag des Steigers Geier 1931. Archiv.M.Lehnert

50. Geburtstag des Steigers Geier 1931. Archiv.M.Lehnert

Weihnachten 1936 in der Schlosserei Victor III/IV

Victor III/IV mit Löschteich 1943

Bergmannsiedlung in Rauxel nach einem Bombenangriff 1944

Bergmannsiedlung (Lakestrasse) nach einem Bombenangriff 1944

 

                                                                Tiefstollen

 

Da für eine Luftverteidigung im zweiten Weltkrieg die Kräfte fehlten, begann man 1942 den passiven Luftschutz durch Bau öffentlicher Luftschutzbunker zu intensivieren. Die Klöckner-Werke gingen im April 1943 dazu über den wirkungsvollen Schutz von Belegschaft und Bevölkerung , in Mergel ausgedehnte "Tiefstollen Victor I/II" anzulegen. Die Zechen stellten bis zu 500 erfahrene Bergleute und Kriegsgefangene sowie Material zur Verfügung. Man musste in einer Teufe von 16 m bis 20 m gehen, um in eine tragfähige Mergelschicht zu gelangen. Die Wände und Decken bestanden aus 1,2 m bzw. 2 m starkem Stahlbeton. Die Streckenvortriebe des Stollens besaßen einen Querschnitt von 10 m². Am 25.Oktober 1944 wurde der Stollen mit 755 m Länge fertig gestellt. Der Tiefstollen bot 5000 bis 6000 Personen Schutz vor Bombenangriffen.

Am 12. Dezember 1943 wurde der Antrag an das Bergamt gestellt einen Tiefstollen Victor III/IV anzulegen. Am 25 Oktober 1944 war der Stollen 795 m lang und bot Schutz für 8000 Personen.

 

Victor I/II mit Eingangs-Bauwerk zum Tiefstollen

Lageplan des Tiefstollens Victor III/IV

 

 
 

Home | Information | Geschichte | Victor1/2 | Victor 1/2 | Victor 3/4 | Victor 3/4 bis 1944 | Victor 3/4  bis 1973 | Kokerei | Tagesbetriebe | Ickern 1/2 | Ickern 1/2 bis 1963 | Ickern 1/2 bis 1968 | Ickern 1/2 bis 1971 | Ickern 1/2  bis 1973 | Ickern 3 | Ickern 3  bis 1977 | Ickern 3  bis 1988 | Betriebsleitung | Feuer- und Grubenwehr | Ausbildung | Klöckner - Ferromatik | Mechanisierung | Impressionen | Zeittafel | Portraet | Castrop-Rauxel | Impressum | Links | Gaestebuch